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Von St. Ingbert durch den Bliesgau, die Pfalz und bis nach Frankreich

RTF lockt 125 Radsportbegeisterte nach St. Ingbert

Einen Tag nach dem Bomb-Trails-Race gehörte das Betzental den Rennrad- und Gravelfahrerinnen und -fahrern. 125 Teilnehmende machten sich bei besten Bedingungen auf die unterschiedlichen Strecken der 34. St. Ingberter Radtourenfahrt.

Gemeinsam unterwegs

Nach dem Bomb-Trails-Race am Samstag folgte am Sonntag die 34. St. Ingberter Radtourenfahrt (RTF). Insgesamt 125 Radsportbegeisterte nutzten die guten Wetterbedingungen, um auf Rennrädern oder Gravelbikes die angebotenen, GPS-geführten Strecken zu absolvieren. Anders als bei den Mountainbike-Rennen am Vortag stand dabei nicht der Wettkampfgedanke im Mittelpunkt. Vielmehr ging es um die Freude am gemeinsamen Radfahren, das Sammeln von Kilometern und das Entdecken der reizvollen Landschaften rund um St. Ingbert, die Pfalz und das benachbarte Frankreich.

Sechs Strecken für unterschiedliche Herausforderungen

Das Startfenster lag zwischen 7 und 10 Uhr und ermöglichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine flexible Planung ihrer Tour. Zur Auswahl standen insgesamt sechs unterschiedlich lange Strecken, sodass sowohl Einsteiger als auch erfahrene Langstreckenfahrer auf ihre Kosten kamen. Die Strecken über 60 bis 87 Kilometer führten durch das Biosphärenreservat Bliesgau und boten ideale Bedingungen für Genussradler und sportliche Freizeitradler. Die beiden Gravelstrecken über 77 beziehungsweise 146 Kilometer richteten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die den besonderen Reiz abwechslungsreicher Wege abseits des klassischen Asphalts erleben wollten.

Ambitionierte Teilnehmer entschieden sich für die 128 Kilometer lange Runde durch die Pfalz und das benachbarte Département Moselle. Die größte Herausforderung stellten die 146 beziehungsweise 165 Kilometer langen Strecken durch das Bitscher Land im Naturpark Nordvogesen dar. Damit zählt die St. Ingberter RTF zu den wenigen Radtourenfahrten im Saarland, die Langstreckenfahrern ein solch anspruchsvolles Angebot machen. Lediglich der RV Blitz Oberbexbach bietet eine vergleichbare Distanz an.

Gut versorgt auf der Strecke

Für die Verpflegung unterwegs waren zwei Verpflegungspunkte und Kontrollpunkte eingerichtet. Diese befanden sich in Hornbach sowie im frz. Ort Weiskirch(Gemeinde Volmunster) und wurden von den Teilnehmern zur kurzen Stärkung genutzt. Da in Bitche leider kein weiterer Verpflegungspunkt angeboten werden konnte, mussten insbesondere die Fahrerinnen und Fahrer der langen Strecken ihre Verpflegung entsprechend planen und ausreichend Getränke und Energiereserven mitführen.

Nach der Rückkehr ins Start- und Zielgelände klang die Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre aus. Bei Kaffee und Kuchen wurden Erlebnisse und Eindrücke der Touren ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und die zurückgelegten Kilometer gemeinsam Revue passieren gelassen. So endete ein rundum gelungenes Radsportwochenende im Betzental, das einmal mehr gezeigt hat, wie vielfältig der Radsport in der Region gelebt wird.

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Sascha Schwindling, Sportwart
Sascha Schwindling, Sportwart